Hinweis
Laut geltendem med. Recht darf kein "normaler" Honig (auch kein Bio-Honig) für die Wundversorgung verwendet werden.
Lebensmittel und Nahrungsergänzungs-mittel dürfen gesetzlich nicht für medi-zinische Zwecke eingesetzt werden.
Medizinischer Honig für die Wundver-sorgung muss spezielle Kriterien bzgl. Reinheit, Wirkung, biologische Sicherheit etc. erfüllen und wird, wie auch andere moderne Wundversorgungsmittel, auf diese Parameter streng überprüft.
Außerdem muss er sterilisiert sein. Erst wenn all die geforderten Maßstäbe erfüllt sind, kann medizinischer Honig für die Wundversorgung zugelassen werden, was mit dem CE-Gütesiegel manifestiert wird.
Solche Produkte sind nur über die Apotheke oder den medizinischen Fach-handel zu beziehen.
Medihoney - eine heile Welt bei Wunden für die ganze Familie
Es ist nicht irgendein Honig
Es ist MEDIHONEY™

ANTIBAKTERIELLER TÜLLVERBAND


INDIKATIONEN
Enthält antibakteriellen Leptospermum-Honig (mind. 20g)

Nicht-adhärent, steril

INDIKATIONEN
Bein-/Fußulzera

Druckulzera

Infizierte Wunden

Belegte Wunden

Übel riechende Wunden

Transplantationsstellen (Spender und Empfänger)

Verbrennungen

Chirurgische Wunden

Diabetische Wunden

Abschürfungen

HERVORRAGENDE KONDITIONIERUNG DES WUNDGRUNDS
Medihoney™ Antibakterieller Tüllverband

Gewährleistet einen effektiven Schutz gegen bakterielles Wachstum, auch gegen antibiotikaresistente
Stämme (MRSA, VRE und Acinetobacter).

Erste Studien haben gezeigt, dass Medihoney™ Wundauflagen ein Milieu schaffen, welches die Bildung
von Biofilmen inhibiert. Biofilme bestehen aus komplexen Gemeinschaften von Mikroorganismen welche
sich durch eine Schleimschicht gegen äußere Einflüsse schützen. Sie bilden sich auf Grenzflächen
wie z. B. Wundoberflächen.

Medihoney™ Wundauflagen begünstigen die Reduktion von Ödemen, Schmerzen und Exsudat, welche
mit einer persistierenden Entzündungsreaktion assoziiert sind.

Die osmotische Wirkung der Medihoney™ Wundauflagen unterstützt die Wundreinigung und das Ablösen
von Ablagerungen, was ein schnelles und effizientes autolytisches Debridement belegter und
nekrotischer Wunden gewährleistet. Weiterhin werden Bakterien, welche für die Geruchsentwicklung
verantwortlich sind, inhibiert, was eine zusätzliche Geruchstilgung bewirkt.

Durch die Verwendung von Medihoney™ Wundauflagen kann der pH-Wert der Wundoberfläche signifikant
reduziert werden. Durch die Ansäuerung des Gewebes kann die Aktivität der Proteasen reduziert und die
der Fibroblasten erhöht werden. Weiterhin kann die Sauerstofffreisetzung erhöht werden, wodurch die
Wundheilung unterstützt wird.

Es wird ein feuchtes Wundheilungsmilieu gewährleistet, wodurch die Granulation und Epithelisierung
unterstützt und der Schmerz beim Verbandwechsel reduziert wird.

Es konnte gezeigt werden, dass die Heilungsraten durch Medihoney™ Wundauflagen um 30 % höher lagen als durch konventionelle Standardmethoden8 und ein besseres Debridement gewährleistet wurde als durch manche Hydrogele.

Durch den Medihoney™ Antibakteriellen Tüllverband wird ein Milieu gebildet, welches die Wundheilung fördert und einen antibakteriellen Schutz gewährleistet.

HINWEISE ZUR ANWENDUNG
Wundränder mit Medihoney™ Schutzcreme schützen.

Stellen Sie sicher, dass die Wundauflage in vollständigem Kontakt mit dem Wundgrund ist. Zur Ab-
deckung großer Wunden können mehrere Verbände nebeneinander platziert werden.
Der Medihoney™ Antibakterielle Tüllverband sollte auf die Wundgröße zugeschnitten oder gefaltet werden.
Alternativ kann die Wunde auch erst mit Medihoney™ Antibakteriellem Medizinischen Honig ausgefüllt
und dann mit Medihoney™ Antibakteriellem Tüllverband abgedeckt werden.

Der Medihoney™ Antibakterielle Tüllverband sollte mit einem sterilen, nicht-adhärenten Verband
abgedeckt werden, welcher ein ausreichendes Exsudatmanagement gewährleisten sollte.

Die Wunde sollte bei jedem Verbandwechsel nach Standardmethoden gereinigt werden.

Häufigkeit des Verbandwechsels: Der Medihoney™ Antibakterielle Tüllverband sollte nach Verdünnung durch Wundexsudat gewechselt werden. Je nach Exsudatbildung kann der Verband bis zu 7 Tage auf der Wunde belassen werden. Sollte eine Mazeration des Wundrandes auftreten, sollte der Gelverband häufiger gewechselt werden.

BESTELLINFORMATIONEN
Produktname Größe Quantität PZN erhältlich bei
Medihoney™
Antibakterieller
Tüllverband
(verordnungs- und
erstattungsfähig)
10 x 10 cm 5 Verbände 7299456 Patienten:
Apotheken/Online-Apotheken

Kliniken, Großhandel,
Apotheken:
ApoFit Arzneimittelvertrieb GmbH
Jäckstr. 29
96052 Bamberg
Tel.: 0951 - 510 760 0
Fax: 0951 - 510 760 29
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* inkl. 19% gesetzl. MwSt.

REFERENZEN
1. George N, & Cutting, KF, (2007), Medihoney™ Antibacterial Honey – In vitro activity against clinical isolates of MRSA, VRE and other multi-resistant gram negative organisms including pseudomonas Aeruginosa. WOUNDS. 19(9): 231-236.

2. Costerton, J.W., Stewart, P.S. and Greenberg E.P. (1999), Bacterial biofi lms: a common cause of persistent infections. Science 284: 1318-1322.

3. Davis et al (2008), The effects of a Leptspermum honey dressing in methicillin-resistant staphylococcus aureus (MRSA) biofi lms using a well established porcine wound infection model. SAWC. USA. Oral presentation.

4. Bateman, S. and Graham, T. (2007), The use of Medihoney Antibacterial Wound Gel on surgical wounds post-CABG. Wounds UK. 3(3): 76-83.

5. Gethin G, Cowman S. (2008), Manuka honey vs. hydrogel - a prospective, open label, multicentre, randomised controlled trial to compare desloughing effi cacy and healing outcomes in venous ulcers. J Clin Nurs. Aug 23. [Epub ahead of print].

6. Gethin, G. Cowan,S. and Conroy, R. (2008), The impact of Manuka honey dressings on the surface pH of chronic wounds. International Wound Journal. 5(2).185-194.

7. Gethin. G. (2007), The signifi cance of surface pH in chronic wounds. Wounds Uk. 3(3): 52-54.

8. Robson,V (2008), Randomised clinical trial, comparing a standardised antibacterial honey (MedihoneyT) with standard therapy in the management of wound. Proceedings of Wounds UK. Harrogate. Oral presentation.

9. Regulski, M (2008), A novel wound care dressing for chronic leg ulcerations. Podiatry Management Nov/Dec: 235-246.

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